Ausstellung: Welt im Umbruch

Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre

Die junge Demokratie der Weimarer Republik zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Erstarken der Nationalsozialisten war nicht nur eine Periode der Extreme und Gegensätze, sondern auch eine kurze Blütezeit der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Nach den avantgardistischen Strömungen des Expressionismus und der malerischen Unschärfe der am Impressionismus orientierten Fotografie suchten Künstler*innen zugleich nach einer neuen Bildsprache und einer Rückkehr zu einer alten Ordnung.

Charakteristisch für die Werke dieser Zeit wurde der distanzierte Blick auf das Geschehen, der die Welt weitgehend emotionslos erfasste. Diese Nüchternheit ging Hand in Hand mit einem dokumentarischen Anspruch auf Objektivität und einer Faszination für den technischen Fortschritt. Man setzte nun auf Bildschärfe sowie "hässliche", bisher verschmähte Bildmotive und bezeichnete den entstandenen Stil als Neue Sachlichkeit bzw. Neues Sehen. Malerei und Fotografie standen dabei in so enger Wechselwirkung wie nie zuvor.

Mit dem Coronabedingten Lockdown im November 2020 schließen sich vorübergehend auch die Türen des Münchner Stadtmuseums. Einen Einblick in unsere Sonderausstellung zur Kunst der 20er Jahre können Sie aber auch ganz bequem von zuhause aus erleben. Dieses Album bietet Ihnen eine Auswahl der ausgestellten Werke, wobei wir dankenswerterweise auch die Leihgaben des Lenbachhauses zeigen dürfen. Zusätzlich wurden im Album einige ergänzende Arbeiten aus unserer eigenen Sammlung aufgenommen.

Für weitere Informationen zur Ausstellung "Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre" besuchen Sie die dazugehörige Ausstellungsseite der Homepage des Münchner Stadtmuseums.

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