Stadtkultur: Migration

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Denn München war und ist eine Einwanderungsstadt. Aktuell haben über 40 Prozent der Einwohner*innen Münchens einen Migrationshintergrund. Das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Profil Münchens wird seit jeher durch Migranten geprägt.

Aus dieser Perspektive erforschen seit 2015 das Münchner Stadtmuseum und das Stadtarchiv München gemeinsam die Geschichte und Gegenwart der bayerischen Landeshauptstadt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei ist es gelungen, die Sammlung Stadtkultur, deren integraler Bestandteil die Migrationsforschung ist, um eine Fülle an aussagekräftigen Objekten zu erweitern.

Hierbei war der partizipative Ansatz, also die Möglichkeit der Bürger*innen der Stadt sich selbst an der Entstehung von Museumsinhalten und -themen zu beteiligen, maßgeblich. Diese moderne Form des Sammelns, in diesem Fall mit der Unterstützung durch die Akteur*innen der Migration in München und migrantische Vereine, ermöglicht es uns die Gegenwart, ihre Objekte und Geschichten zu sammeln. Den Schwerpunkt der Sammlung bilden momentan die folgenden Themen: „Gastarbeit“ und Arbeit, Flucht und Asyl, Gastronomie/Essen und Wohnen, sowie Vereine und politische Teilhabe. Ihnen gemeinsam ist, dass sie die Akteursperspektive widerspiegeln und ein Stück Münchner Zeitgeschichte erzählen. Eine Auswahl der gesammelten Objekte können Sie in diesem Album sehen.

 

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